Domwein

Zur Erinnerung an die jahrhunderte alte Weintradition der Hansestadt Köln

Der Kölner Domwein ist ein Spitzenprodukt aus den Steillagen der Weinberge aus dem ehemaligen Besitz des Kölner Domkapitels im Siebengebirge. An den historischen und sagenumwogenen Hängen des Drachenfelses gedeihen rassige Weine auf den gleichen Steinen, mit denen große Teile des Doms erbaut wurden: dem Trachyt. Hier wachsen seit 1922 kräftige mineralische Weine aus dem ersten Naturschutz-Gebiet Deutschlands. In mühsamer Handarbeit werden die vulkanischen steilen Weinberge gepflegt und in Jahrtausend langer Tradition bearbeitet. Es sind die nördlichsten Weinberge am Rhein, der sich 875 Kilometer lang durch Deutschland schlängelt und auch den Weinen im Siebengebirge seinen Charakter gibt.

Große deutsche Persönlichkeiten wirkten in der ursprünglichen Naturlandschaft, die durch traditionelle Gebäude wie der Burgruine auf dem Drachenfels und dem Rolandsbogen geheimnisvoll beherrscht wird. Zwei Bundeskanzler, Konrad Adenauer und Willy Brandt lebten in der friedlichen Welt des Siebengebirges mit seinen eigentlich neun Erhöhungen bis knapp 500 Metern Höhe. Auf dem Petersberg trifft sich die politische Weltprominenz in sicherer Umgebung zu wichtigen, staatstragenden Konferenzen.

Dieser Wein ist eine Cuvée aus Trauben des Rieslings. Riesling gilt als der König der Weißweine. Er wurde im Spätherbst des Jahres 2003 Lesegut mit mehr als 90° Öchsle als Auslese geerntet und nach sorgfältiger Bearbeitung in den Kellern kunstvoll von Weinbauern zu dieser Cuvée vermählt.

Genießen Sie diesen Wein, der von der strengen Prüfungskommission der Landwirtschaftskammer zu Bonn mit einer Silbermedaille ausgezeichnet und belohnt wurde. Das Etikett wurde aus einer Serie von Künstler-Entwürfen in einem Wettbewerb des Domkapitels ausgewählt. Es wird jährlich geändert.

Spendenübergabe am 16 Januar 2012

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Im Verkaufspreis ist je Flasche ein Euro als Spende an die Dombauhütte des Kölner Doms enthalten.

Am 16. Januar 2012 wurde der Erlös der ersten Domwein-Edition überreicht.

Auf Initiative des Präsidenten des Rheinischen Weinkonvents, Harald R. Schlechter, wurde im Jahr 2005 das Projekt „Kölner Domwein“ ins Leben gerufen. Der 2005er Jahrgang ist zwischenzeitlich verkauft und brachte einen Erlös von € 5.000 für den Kölner Dom. Die Summe wurde 16. Januar 2012 im Rahmen einer Pressekonferenz dem Kölner Dompropst Dr. Norbert Feldhoff und der Dombaumeisterin Prof. Barbara Schock-Werner übergeben.

Der Domwein wurde gemeinschaftlich realisiert von bekannten Weingütern aus dem Siebengebirge: Das Weingut Blöser aus Oberdollendorf, das Weingut Broel aus Rhöndorf und das Weingut Pieper aus Bad Honnef.


Pressestimmen

Die Kölnische Rundschau schrieb am 17. Januar 2012 über das Ereignis: „Sieben Jahre ist es her, dass die drei Winzer Josef Blöser, Bobbi Pieper und Karl-Heinz Broel den Kölner Domwein präsentierten, für den sie im Siebengebirge die Reben anbauen. Ein Euro pro Flasche …“

Der Bonner Generalanzeiger berichtete ebenfalls am 17. Januar 2012: „Diese Idee hatten vor einigen Jahren zwei Herren vom Rheinischen Weinkonvent. Der Verein ist ein Zusammenschluss weininteressierter und weinsachverständiger Personen. Die drei Siebengebirgswinzer Pieper, Blöser und Broel ließen sich damals nicht lumpen …“

Die Welt online vermeldete am 17. Januar 2012: „Vor sieben Jahren wurde der Kölner Domwein vorgestellt. Winzer bauten ihn im Siebengebirge an, von jeder verkauften Flasche ging ein Euro …“


Scheckübergabe und Vorstellung des neuen Domweins

Einige Eindrücke von der kleinen Feier anlässlich der Scheckübergabe, bei welcher auch der neue Domwein-Jahrgang vorgestellt wurde, haben wir nachfolgend zusammengestellt:

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Schwarz auf weiß: Der Verkauf des Kölner Domweins erbrachte 5.000 Euro Erlös für den Kölner Dom.

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Ein Prosit auf den Domwein: Von links Josef Blöser, Karl-Heinz Broel, Dompropst Dr. Norbert Feldhoff, Bernd Blöser, Harald R. Schlechter und Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner. Foto: Kölnische Rundschau / Gauger

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Der neue Domwein wird probiert und für gut befunden. Erhältlich ist der seltene „Tropfen“ bei den drei projektbeteiligten Weingütern.

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